Gestern ist es endlich in meinem Postfach eingelangt. Das neue Trickionary in seiner zweiten Auflage. Wenig verwunderlich also, dass ich den gestrigen Abend damit verbrachte habe, mir die neuesten Windsurfmoves durchzulesen. Da ich selbst das Tricktionary I nicht besitze, gab es einige Überraschungen.
Das Buch gliedert sich in 9 Abschnitte:
- Beginner
- Basics
- Jibes (Manöver nach Lee)
- Tacks (Manöver nach Luv)
- Old School (Klassiker)
- Jump (gesprungene Moves)
- Switch (Switch-Stance Manöver)
- Extreme (Radikale Manöver)
- Wave (Manöver in der Welle)
Durch diese systematische Gliederung ist für jede Könnerstufe etwas dabei. Ebenfalls gibt es eine Tabelle, die jeden Move in relative Schwierigkeitsgrade einteilt und zeigt anschaulich, welche Moves bereits beherrscht werden sollten, um den nächsten in Angriff nehmen zu können. Auch bei den einzelnen Beschreibungen der Tricks, wird jeweils oben angezeigt, welche Manöver als Vorübung dienen. Somit ist eigentlich ein schneller Lernerfolg garantiert. Man sucht sich einfach den Freestyle-Move aus, den man erlernen möchte und beginnt mit den Vorübungen. Beherrscht man alle dafür notwendigen Basismoves, ist der letzte Schritt nur noch die Kombination aller dieser Bewegungsabläufe. Ein, meiner Ansicht nach, sehr erfolgversprechendes Konzept.
Besonders lobenswert sind die zusätzlichen Hilfestellungen und Aufschlüsselungen, wenn ein Move in der Umsetzung nicht funktioniert hat. Es werden häufige Fehler beschrieben und schließlich Tipps zur Vermeidung derselben gegeben.
Neben dem Windsurfen gibt es aber auch zahlreiche Tipps zur Fitness, zum Auf- bzw. Abwärmen, zur Ernährung, zum Windsurf-Material, zum richtigen Trimmen, etc.. Damit geht das Tricktionary über ein reines Fahrtechnik-Lehrbuch hinaus und präsentiert sich als professionelles Handbuch und Nachschlagewerk für Anfänger bis hin zum ambitionierten Profi.
Schließlich sei auch noch die neue Wave-Sektion erwähnt. Auch hier bleibt das Buch seinem Motto treu: Sowohl Profis als auch Einsteiger in die Welle werden ihre Freude damit haben. Vom Bottom-Turn sowie Cut-Back hin zu spektakulären Sprüngen wie dem Crazy Pete wird einem alles geboten. Es gibt sogar Tipps dafür, wie man man einfachsten vom Strand aufs Meer kommt (bei Wellengang nicht immer eine leichte Aufgabe) bzw. auch wieder zurück ins Trockene findet.
Fazit:
Wer Windsurfen erlernen, seine Fahrtechnik verbessern oder die neuen radikalen Moves, wie sie Ricardo Campello oder Gollito beinahe täglich am Wasser zelebrieren, beherrschen möchte, wird von diesem Buch nicht enttäuscht werden. Meiner Meinung nach eines der vollständigsten und übersichtlichsten Windsurf-Freestyle Lehrbücher die es überhaupt gibt und das seiner Bezeichnung als ultimative Windsurf Bibel gerecht wird.
Somit steht einer Windsurf-Freestyle-Profi-Karriere wohl nichts mehr im Wege.


Schöne Rezension. Jetzt müssten die Tricks, die man sich einfach aussuchen kann:
„Man sucht sich einfach den Freestyle-Move aus, den man erlernen möchte und beginnt mit den Vorübungen….. Ein, meiner Ansicht nach, sehr erfolgversprechendes Konzept.“
auch genauso einfach zu erlernen sein. Dann wäre Windsurfen auch genauso einfach, wie es in dem Buch aussieht
Von: Felix am Oktober 8, 2008
um 12:01